Kreditgeschäft
Kundenorientierung, Kreditfabrik, Aufsichtsrecht – ein stetiger Veränderungsprozess
Im Kerngeschäft der Kreditinstitute werden verstärkt an den Kundenbedürfnissen angepasste Kreditmodelle gefordert. Um konkurrenzfähige Produkte anbieten zu können, setzen die
Kreditinstitute auf Standardisierung, Prozessoptimierung (Industrialisierung) und Prozessverlagerung.
Bei der Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation des Kreditgeschäfts wirken sich die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Regelungen entscheidend auf die Prozesse und die IT aus. Vor allem die
besonderen organisatorischen Pflichten von Instituten gem. § 25a KWG, die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk(BA)) sowie die Anforderungen an die Eigenmittelausstattung gemäß der
Übereinkunft von Basel II sind zu beachten.
Eine Möglichkeit, die Kunden im Kreditgeschäft zufrieden zu stellen, dabei die Prozesse schlank und kostengünstig zu halten und gleichzeitig Kreditrisiken zu vermeiden, ist die Standardisierung der
Kreditprozesse hin zu einer „Kreditfabrik“. Fest etablierte Veränderungsprozesse sichern dann die permanente Verbesserung der Automatisierung und Standardisierung sowie die Anpassung auf
Kundenbedürfnisse ab.
Grundlagen
Veränderungsprozesse im Kreditbereich werden außer durch externe Faktoren, wie zum Beispiel neue gesetzliche oder aufsichtsrechtliche Anforderungen, auch durch interne Faktoren
ausgelöst.
Zu den internen Faktoren gehört neben einer neuen strategischen Ausrichtung auch das Ziel, durch Standardisierung und Industrialisierung die Prozesskosten zu senken sowie die Durchlaufzeiten zu
verringern.
Darüber hinaus können unbefriedigende Fehlerquoten oder nicht kalkulierte Risiken Treiber für Veränderungen sein.
Häufig ist mit diesen Veränderungen die Ablösung veralteter IT-Systeme verbunden.
Herausforderungen
Die Herausforderungen bei der Prozessoptimierung im Kreditgeschäft sind vielschichtig.
- Welche Auswirkungen haben neue aufsichtsrechtliche Anforderungen und welche Veränderungen der Marktstrukturen sind zu erkennen?
- Welche Änderungen bei Prozessen ergeben sich aus den veränderten aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen und Marktstrukturen?
- Wie und wo können über Skaleneffekte Kostenreduzierungen erzielt werden?
- Ist ein Insourcing wirtschaftlich sinnvoll, können Prozesse ausgelagert werden und welche (Outsourcing)?
- Wird der strategische, taktische und operative Maßnahmenplan für unternehmerische, gesetzliche und aufsichtsrechtliche Aufgabenstellungen regelmäßig und im Rahmen von Eskalationsrichtlinien überwacht?
Unsere Leistungen
Als Berater und Moderator sind wir partnerschaftlich dem Erfolg des Kunden verpflichtet.
Wir analysieren und bewerten mit unseren Kunden die Zielsetzung nach Markt-, Organisations-, Personal- und Technologieaspekten.
Wir unterstützen
- bei der Entwicklung von Modellen für eine Neugestaltung der Organisation und der IT-Systeme
- bei der Klärung des Informationsbedarfs und den Anforderungen an den Datenhaushalt
- bei der Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen zur Prozess- und Datenoptimierung
- bei der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen
- bei der Anbindung des Systems an die interne Systemumgebung
- bei der Auswahl von Standard-Systemen
- bei der Validierung von Outsourcing-Angeboten (von System-Outsourcing bis zu Angeboten von Kreditfabrikabwicklungen)
Der Nutzen für Ihr Unternehmen
Die Erschließung potentiellen Nutzens für Ihr Unternehmen steht im Focus unseres Beratungsansatzes. Hierzu gehören insbesondere
- die Reduzierung der Kreditrisiken über präventive Kennzahlenberichte
- eine erweiterte Automatisierung der Prozesse und damit Reduzierung der Prozesskosten
- die Verkürzung der Durchlaufzeiten und eine Verbesserung der Time-to-Market
- eine verbesserte Kundenbindung durch intelligente Services
- eine verbesserte Wettbewerbspositionierung
