Meldewesen
Steigende Anforderungen an das Meldewesen
Die Finanzwirtschaft ist ein zentraler Baustein einer Volkswirtschaft. Die Vergangenheit zeigt, wie anfällig das Wirtschaftsystem auf Krisen und Marktversagen reagiert. Um die
Stabilität des Finanzsystems zu verstärken, sind Banken einer starken Regulierung unterworfen und stehen unter regelmäßiger Beobachtung durch die Aufsichtsbehörden. Zu diesem Zweck sind umfangreiche
bankstatistische Meldungen zu erstellen.
Im Zuge der Globalisierung sind auch die einzelnen Volkswirtschaften - und hier besonders die Finanzwirtschaft - nicht voneinander unabhängig. Dies führt zu einer stärkeren Abstimmung der
aufsichtsrechtlichen Regelungen auf internationaler Ebene. Neben den internationalen Regelungen des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht sind hier vor allem die meldestatistischen Anforderungen zu
nennen, die zurzeit auf europäischer Ebene harmonisiert werden.
Bei den aktuell beschlossenen Anforderungen zeigt sich, dass der Umfang der melderelevanten Geschäftvorfälle zunimmt (z.B. ABS-Transaktionen im Zusammenhang mit der BISTA 2010). Durch die Entwicklung
differenzierter „Finanzinnovationen“ steigt gleichzeitig die Komplexität der melderelevanten Geschäftsvorfälle. Zusätzlich deuten die aktuell diskutierten Maßnahmen im Rahmen der Wirtschaftskrise
darauf hin, dass auch der Kreis der meldepflichtigen Unternehmen erweitert wird.
Grundlagen
Die Aufgabe des Meldewesens ist sicherzustellen, dass die aufsichtsrechtlichen Meldungen korrekt und fristgerecht erstellt und versandt werden. Diese rechtlich vorgeschriebene
Aufgabe an sich ist für das Kreditinstitut nicht wertschöpfend.
Um dennoch einen positiven Beitrag zur Ertragslage des Instituts leisten zu können, sind effiziente Prozesse und Strukturen notwendig. Durch die Etablierung standardisierter Prozesse und die Nutzung
einer den Bedürfnissen des Instituts angepassten EDV können die Kosten für das Meldewesen reduziert werden.
Herausforderungen
- Wie kann sichergestellt werden, dass sämtliche melderelevanten Gesellschaften und alle melderelevanten Sachverhalte korrekt abgebildet werden?
- Können Prozesse ausgelagert werden (Outsourcing) oder lohnt sich ein Insourcing?
- Wie können die aufsichtsrechtlich geforderten Prozesse standardisiert und optimiert werden?
- Wie können über Skaleneffekte die bestmöglichen Kostenreduzierungen erzielt werden?
- Wie können ein konsistenter Datenhaushalt und möglichst einheitliche Definitionen generiert werden?
- Wie können Transformationen und Umrechnungen eingeführt werden, wenn bestimmte Schlüsselgrößen (z. B. „Eigenkapital“) rechtlich für die Zwecke des Meldewesens teilweise anders definiert werden als für die Zwecke der Bilanzierung und des Risikomanagements?
Unsere Leistungen
Die Ausgestaltung des Meldewesens sollte auf die institutsindividuellen Anforderungen abgestimmt werden.
Wir unterstützen Sie
- bei der Durchführung von Abweichungsanalysen hinsichtlich zukünftiger aufsichtsrechtlicher Regelungen
- bei der Entwicklung und Einführung von standardisierten Meldewesenprozessen
- bei der Auswahl geeigneter Softwarelösungen
- bei Aufbau und Optimierung dispositiver Datenhaushalte
- bei der Harmonisierung von internem und externem Berichtswesen
Der Nutzen für Ihr Unternehmen
Uns liegt am Herzen, mit Ihnen den bestmöglichen Nutzen für Ihr Unternehmen zu erzielen.
Hierzu zählen wir
- die rechtzeitige Erfüllung neuer beziehungsweise geänderter aufsichtsrechtlicher Anforderungen
- ein Meldewesenverfahren, das
- kurze Durchlaufzeiten und eine geringere Fehleranfälligkeit aufweist
- eine flexible Anpassung an neue Anforderungen ermöglicht
- die Wiederverwendbarkeit fachlicher Transformationsergebnisse bietet
