Six Sigma
Alter Wein in neuen Schläuchen? Mitnichten!
Die Ziele sind tatsächlich nicht neu: Qualität, Kundenorientierung und Service, Kosten- und Zeiteffizienz. Doch die Mittel und Wege der Zielverfolgung, die mit Six Sigma beschritten werden, forcieren mittelfristig eine reale, messbare Ausrichtung des gesamten Unternehmens. Anders formuliert ermöglicht und erzwingt Six Sigma Transparenz über die erzielten Prozessleistungen und somit die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Six Sigma ist in allen Bereichen und Branchen anwendbar und dessen Erfolg durch viele Beispiele belegbar.
Grundlagen
Six Sigma ist ein statistisches Qualitätsziel und zugleich eine Methode des Qualitätsmanagements. Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsprozessen (DMAIC-Prozess). In diesem Zusammenhang wird Six Sigma aktuell mit Methoden des Lean Management kombiniert und als „Lean Six Sigma“ tituliert. Aufbauend auf Six Sigma gibt es zahlreiche Werkzeuge zur Identifikation von Problemen, zur Messung und zur Analyse bestehender Prozesse (die „7x7 Toolbox“).
Das volle Potential wird aber erst durch die Etablierung und organisatorische Verankerung einer serviceorientierten Prozesskultur ausgeschöpft. Das bedeutet konkreter:
- Permanente Ausrichtung auf validierte Kundenbedürfnisse
- Systematische, differenzierte und tägliche Messung aller Prozesse
- Verankerung von Prozesskennzahlen (KPI) in Unternehmenszielen
- Verankerung von Prozesszielen im Bonussystem (KVP)
- Steuerung der Prozesse über Service Level
- Herstellung einer „atmenden“ Unternehmensorganisation
- Änderung der Unternehmenskultur
Obergeordnetes Ziel ist es, die Produkte und Services dauerhaft zuverlässig, kostengünstig und servicefreundlich anbieten.
Herausforderungen
Six Sigma in Kombination mit der notwendigen organisatorischen Verankerung im Unternehmen liefert u.a. Antworten auf die Fragen:
- Wie können Prozesse messbar gemacht werden? Wo kann abstrahiert, wo muss differenziert werden?
- Wo gibt es systematische Fehler im Produktionsprozess?
- Wo können Prozesse verkürzt oder verschlankt werden?
- Wie lassen sich Prozessoptimierungen langfristig absichern?
- Wie können Anreize zur ständigen Verbesserung (KVP) geschaffen werden?
- Sind die Prozesse wertorientiert und auf den Kunden ausgerichtet?
- Wird die (validierte) Erwartungshaltung der Kunden erfüllt?
- Wie kann hoher Service gewährleistet (und dadurch Umsatz und Kundenzufriedenheit erhöht) werden?
- Können spezielle Service Level zur Wettbewerbsdifferenzierung genutzt werden?
- An welchen Stellen fehlen Skaleneffekte im Prozess?
- Wie kann eine solide Basis für potentielle Outsourcing-Strategien und Kooperationen erlangt werden?
Unsere Leistungen
Je nach der Ausgangssituation des Unternehmens werden angepasste Strategien zur Six-Sigma Einführung notwendig. Die Bode Management Consultants unterscheiden dabei in drei mögliche Herangehensweisen:
- Prozesseinschätzung: Prozessaufnahme und Beurteilung der Prozessreife anhand eines eigenentwickelten Reifegradmodells zur schnellen Identifizierung möglicher Handlungsfelder
- Durchführung ein oder mehrerer Six-Sigma Projekte: Konkrete Problemlösung und Nutzenrealisierung sowie Aufbau von unternehmensinternem methodischem Know How
- Strategische (Lean) Six Sigma Einführung: Aufbauphase, Erweiterungsphase und Etablierungsphase zur schrittweisen Einführung einer Prozessmanagement-, Service- und Kooperationsstrategie
Wir übernehmen mit unserem Six-Sigma-Expertenteam die Rolle des Moderators und Begleiters, der sich partnerschaftlich dem Erfolg des Kunden verpflichtet.
Der Nutzen für Ihr Unternehmen
- Stringente Vorgehensweise für Prozessanalyse und –optimierung
- Methodik basiert auf konkret gemessenen Daten, Nachweiserfolg durch Statistik
- Prozessoptimierung wird durch eigene Mitarbeiter vorangetrieben
- Für jede Abteilung, jeden Geschäftsbereich und Mitarbeiter existieren Leistungsziele
- Das Management hat die Möglichkeit zur Beurteilung und Steuerung von Prozessen
- Gute oder fehlerfreie Produkte und Dienstleistungen steigern den Wert für den Kunden; Vermeidung von Fehlerkosten
- Prozesstransparenz schafft neues Leistungsbild
