Solvency II

Planvoller Umgang mit Risiken

Unternehmerische Tätigkeit ist immer mit Unsicherheiten verbunden. Aufgabe des Risikomanagements ist es, die Chancen und Risiken systematisch zu identifizieren und sie hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der quantitativen Auswirkungen auf den Unternehmenswert zu bewerten. Nach dieser Definition werden sowohl positive Abweichungen (Chancen) als auch negative Abweichungen (Gefahren) berücksichtigt. Die Unternehmensleitung wird mit strukturierten Prozessen von dem Umgang mit Risiken sowie mit implementierten Kontrollmechanismen unterstützt. Im Rahmen von Solvency II - der zukünftigen aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Versicherungsunternehmen - wird dem Management einzelner Risiken qualitativ und quantitativ Rechnung getragen.

 

Grundlagen

Im Rahmen von Solvency II ist ein EU-Kommissionsprojekt zur Festlegung neuer Solvabilitätsvorschriften bei der finanziellen Ausstattung von Versicherungsunternehmen aufgesetzt. Solvency II wird voraussichtlich ab 2013 national umgesetzt.

Die drei Säulen:

Die 1. Säule behandelt die Höhe des Minimumsolvenzkapitals (MCR, minimal capital requirement) und des zu stellenden Zielsolvenzkapitals (SCR, Solvency Capital Requirement) im Verhältnis zum vorhandenen Solvenzkapital (ASM, Available Solvency Margin).

Die 2. Säule betrifft die qualitativen Anforderungen wie z.B. KonTraG, Dokumentation von Strategien und Projektabläufen sowie die Prozessabläufe im Risikomanagement.

Die 3. Säule regelt die Offenlegungsvorschriften gegenüber Stakeholder, wobei eine enge Anbindung an die IFRS (International Financial Reportings Standards) erreicht werden soll.

 

Herausforderungen

  • Gesetzliche Anforderungen und Richtlinien:
    • Entwicklungen hinsichtlich Solvency II, KonTraG, MaRisk, DRS 5/20, IAS, Anforderungen der BaFin, z.B. Rundschreiben 15/2005
  • Diskussionspapiere und Studien der Kommissionen und Verbände wie CEA, CEIOPS oder IAIS
    • QIS (Quantitative Impact Studies)
    • Feldstudien
  • Umgestaltung von Berichtswesen und Organisation
  • Gesamtunternehmerische Risikosteuerung
    • Asset Liability Management
    • Markt-, Preis-, Kredit-, Operationales Risiko & Versicherungstechnik für Leben-, Kranken-, Kompositversicherung & Allfinanzunternehmen

Lösungsansatz

Kompetenz:

  • Fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung aus Projekten und Arbeitsgruppen
  • Projekterfahrung in nationalen und internationalen Unternehmen
  • Entwicklung individueller Instrumente und Werkzeuge
  • Exzellente Durchführung von kleinen Einheiten mit spezifischem Know-how
  • Eigens entwickelte Konzepte bei bewährter Vorgehensweise
  • Aktuarielle Ausbildung und versicherungstechnisches Wissen  


Initiierung und Begleitung der Durchführung:

  • Entwicklung der Verfahren, Instrumente und Organisation
  • Implementierung und Neuausrichtung des Risikomanagements
  • Risikoatlas, Risikocheck, Risikobewertung und Risikoberichtswesen
  • Optimierung notwendiger Risikoquantifizierungsprozesse

 

Der Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Umfassende Transparenz von möglichen Risiken
  • Entscheidungssicherheit bei der zukünftigen Planung
  • Effiziente Gestaltung eines gesamtunternehmerischen Risikomanagements zum planvollen Umgang mit Risiken
  • Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien
  • Individuelle Lösungsansätze nach den Vorstellungen des Versicherungsunternehmens